Meine Gadgets: Samsung Galaxy Tab

Ich habe mich aus den relligiös-ideologischen Auseinandersetzungen über Steve Jobs lange herausgehalten, so attraktiv und umstritten seine Produkte auch waren. Schon der erste iPod Touch mit WLAN hat mich fasziniert, vom iPhone und dem genialen iTab nicht zu reden. Doch konnte ich mich auch nicht überwinden, meine Open Source Seele an den Magier aus Cupertino zu verkaufen. Nicht nachdem ich meinen Haushalt in den letzten 5 Jahren zu 100% von Microsoft Produkten gereinigt habe und zum überzeugten und zunehmend begeisterten Ubuntu User wurde… Teufel und Beelzebub, oder so ähnlich?!

Lange Rede, kurzer Sinn…: Nun wurde ich doch zum Opfer der Tablet Marketing Maschine… und habe mir wieder mal ein Gadget gekauft, das ich eigentlich wirklich nicht brauche.

Nachdem das Samsung Galaxy Tab im letzten Oktober zu einem Preis von rund EUR 700.- auf den deutschen Markt gekommen ist, habe ich noch gedacht: “Die spinnen doch, die Koreaner.” Machten sie doch das Tablet kleiner als Apple und den Preis 20% größer?

Aber Herstellerpreise und Straßenpreise waren schon immer zwei verschiedene Wahrnehmungen der selben Realität: Der Preis wird heutzutage von Amazon gemacht… Und nur rund 7 Monate nach dem Erscheinen, liegt das Galaxy inzwischen bei etwas über EUR 300.- also etwa im Bereich ambitionierterer Smartphones.

Amazon.de – Samsung Galaxy Tab Tablet (17,8 cm (7 Zoll) Touchscreen, 16 GB Speicher, Android 2.2, WLAN, 3G, Videotelefonie) schwarz

Nun habe ich ein Tablet, welches nicht auf einem geschlossenem Betriebs/Ökosystem rennt, sondern mir die Freiheit gibt, Applikationen und das Internet so zu nutzen, wie an meinem Linux PC zuhause. Ein Gerät, welches in meine Sakkotasche passt, das telefonieren(!) kann, über zwei Kameras verfügt, alle meine SD Karten (32GB!) tadellos verarbeitet und mir eine Menge Spaß bereitet. Den ersten Härtetest auf einem 5 Tage Trip nach Paris hat das Teil mit Bravour gemeistert!

Klar, meine Seele gehört nun Google (das hat sie auch schon beim Vorgänger, einem HTC Legend)… aber bei etwas verantwortungsvollem Umgang mit dem Gerät und den richtigen Softwarekonfigurationen kann ich doch weitestgehend steuern, wer, wann, welche meiner Daten lesen darf. Zudem ist der größte Teil des Android Betriebssystems Open Source – Linux eben! ;-)

Irgendwo hab ich in Google ein größeres Grundvertrauen als in Friedrich und Aigner…

Warum?

Nun, das ist eine andere Geschichte…

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Sie können folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>